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Review: Star Wars Battlefront
Star Wars Atmosphäre perfekt eingefangenGrafik ist sehr gutVielfalt bei den Multiplayer-Modi Helden und Bösewichter fühlen sich mächtig an
Kein richtiger EinzelspielerKarten bei kleinen Modi wirken Trist und langweilig
8.8Gesamtpunktzahl
GRAFIK8.5
SOUND9
GAMEPLAY8.5
STORY/ATMOSPHÄRE9
UMFANG9

Als Electronic Arts und DICE auf der E3 2013 Star Wars Battlefront ankündigten, waren die Journalisten und die Spielerwelt in heller Aufruhr. Ein Star Wars Spiel von den Entwicklern der Battlefield Reihe? Wie würde das Endprodukt aussehen fragten sich viele Spieler und nach über 2 Jahren nach der Ankündigung steht nun die Retail-Version in den Händlerregalen.

Doch kann das Spiel auch mit einer Star Wars Atmosphäre und Inhalt punkten? Diese und weitere Punkte werde ich in diesem Review aufgreifen und euch meine Meinung über das Spiel liefern.

Star Wars: Battlefront

Singleplayer/Coop

Star Wars Battlefront ist wie seine Vorgänger ein Multiplayer-Shooter. Meiner Meinung nach war in den Vorgängern der Einzelspielermodus zwar nett, aber auch nicht mehr als ein netter Zusatz. Star Wars: Battlefront kann mit einer großen Auswahl an Modi punkten. So habt ihr im Einzelspieler- oder falls ihr mit Freunden spielt im Coop-Modus die Auswahl zwischen Trainingsmissionen welche euch die Grundlagen für den Multiplayer lehren, den Überlebensmodus in welchem ihr auf 4 verschiedenen Karten und Umgebungen 15 Runden von immer stärker werdenden Gegnerwellen ausschalten müsst oder ihr könnt eine Runde im Schlachtmodus beginnen in dem ihr mehr Gegner als euer Feind ausschalten müsst und dabei Sammelmarken von Gefallenen Gegnern aufsammeln. Der Einzelspieler- und Coopmodus ist grade für den Anfang gut um ein gewisses Gefühl für die Helden, Waffen und Karten zu bekommen. Aber ich habe ihn von Anfang an als solchen angenommen und habe mir keine großartige Story erhofft, wenn ihr das auch tut könntet ihr am Anfang recht viel Spaß in dem Modus haben.

Multiplayer

Hier kann Star Wars: Battlefront mit einer Vielfalt von Modi punkten. Ihr könnt zwischen Modi wie Gefecht, welcher das Team-Deathmatch von Star Wars Battlefront darstellt, Jägerstaffel in dem ausschließlich in der Luft gekämpft wird in einem 20 vs 20 Luftgefecht oder ihr wählt einen der beiden großen Modi Kampfläufer Angriff oder Vorherrschaft. Somit sollte Star Wars Battlefront für jeden Spieler einen Modus besitzen, den er besonders gerne spielen wird. Star Wars: Battlefront

Inhalt

Neben den oben aufgeführten Modi im Einzelspieler und Multiplayer beinhaltet Star Wars Battlefront 12 verschiedene Karten, welche auf den Planeten Hoth, Endor, Sulust und Tatooine angesiedelt sind. Die Umgebungen der Karten sind vielfältig und helfen dabei eine großartige Star Wars Atmosphäre aufzubauen. Einzig die Karten, die für die Multiplayer Modi mit nur jeweils 8 Spielern angewendet werden, empfinde ich als anspruchslos.

Zusätzlich beinhaltet das Spiel ein Rang System welches euch das steigern eures Ranges bis auf Rang 50 durch das Erfüllen von Missionszielen, bei Kills von Gegnern oder beim Helfen von Kills ermöglicht. So könnt ihr durch das Steigern eures Ranges neue Auswahlmöglichkeiten eures Charakters, neue Waffen und Spezialfähigkeiten freischalten und aufwerten solange ihr die nötigen Credits besitzt die ich durch das abschließen von Multiplayer Runden erhaltet.

Als Held oder Bösewicht zu spielen war von Anfang an für viele Spieler ein großer Pluspunkt im gegensatz zu anderen Shootern. Die Macht von Personen wie Luke Skywalker, Han Solo oder Darth Vader zu spüren wird perfekt im Spiel eingefangen. Die Helden besitzen mehr Gesundheit als die normalen Rebellen oder Sturmtruppler und können diese mit nur einem Schlag töten, doch ist es bei einem gut koordiniertem Team möglich den Held/Bösewicht genau so schnell eas Licht auszuschalten.

Star Wars: Battlefront

Balancing

Nach über 20 Runden im Multiplayer hatte ich nie das Gefühl unfair behandelt zu werden, nur weil mein Rang niedriger ist als der eines anderen Spielers oder weil dieser auf der Seite der Rebellen oder des Imperiums steht. Ich habe das Spiel gestartet und habe mit der ersten Waffe, welche ihr im Spiel besitzt, genau so gut Kills erzielt wie jeder andere Spieler auf dem Server mit einer anderen Waffe. Selbst das in der Beta stark kritisierte Balancingproblem im Kampfläufer Angriff Modus in welchem mehrere Spieler das Gefühl hatten, dass das Imperium zu stark sei, da Sie AT-STs besitzen und die Kampfläufer AT-AT zu viel Schaden einstecken könnten, wurde behoben. So ist es jetzt möglich eine Schwachstelle der Kampfläufer ausfindig zu machen und dort massiven Schaden zu verursachen. Doch mit einem guten Team des Imperium hatte ich stets das Gefühl, das beide Seiten gleich gut aufgestellt sind.

Grafik/Technik

Nach der Beta und vielen Trailern sollte so gut wie jedem Spieler klar sein, dass Star Wars Battlefront eine herausragende Grafik besitzt. Die Schneelandschaft auf Hoth, die Wälder auf Endor oder die Wüsten und Gebirge auf Tatooine glänzen mit der Liebe zum Detail. Hier hat Dice wirklich großartige Arbeit abgeliefert.

Die dedizierten Server liefen zudem bei mir stets stabil und ich hatte nie das Gefühl einen Einbruch der Bildrate zu erleben. Star Wars: Battlefront läuft flüssig auf der von mir getesteten Playstation 4 Version und kann zwar nicht mit 1080p punkten, dafür aber mit einer gestochen scharfen Grafik und einem flüßigem Spiel.

Fazit

Star Wars Battlefront: ist das Spiel was ich mir als Star Wars Fan gewünscht habe. Ich hatte vornherein mit keiner Blockbuster Story gerechnet, sondern mit einem flüssigem Multiplayer-Shooter, welcher auch auf Dauer Spaß machen würde. Und diese These kann ich bis jetzt nur unterstützen denn es macht großen Spaß sich ins Schlachtgetümmel zu werfen und die perfekt eingefangene Star Wars Atmosphäre auf sich einwirken zu lassen. Solltet ihr jedoch eine große Geschichte im Star Wars Universum erwarten, empfehle ich euch auf die Ankündigung des neuen Spiels von Visceral Games abzuwarten oder euch das Star Wars Online Spiel „Star Wars The Old Republik” zu kaufen.