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Review: Twilight Princess HD
8.6Gesamtpunktzahl
GRAFIK7
SOUND10
GAMEPLAY8
STORY/ATMOSPHÄRE9
UMFANG9
Story

Die Story verzaubert einen jedes Mal. Wie bei fast jedem Zelda Teil. Alleine schon für das spielerische Tutorial am Anfang, lohnt es sich immer wieder das Spiel zu kaufen und zu Spielen. Link, der am Anfang in seinem Haus am Rande des Dorfes Ordon lebt, genießt die Ruhe und Abgeschiedenheit. Außer kleinen Hilfsarbeiten und dem Zusammentreiben von Ziegen der Ziegenweide hat er nicht viel zu tun. Er versteht sich gut mit den Kindern des Dorfes, die eine wichtige Rolle im Laufe des Spieles sind, und er ist vertraut mit dem Pferd Epona, welches ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Aber wie es das Schicksal so will, war das nur die Ruhe vor dem Spiel. Die Kinder wollen einen Affen jagen und ein Kind verschwindet dabei. Bevor er das erste verlorene Kind suchen kann wird er von Monstern niedergeschlagen und der Rest der Kinder und die Tochter des Bürgermeisters wird entführt. Auf der Suche nach dem Übeltäter wird er ins Schattenreich hineingezogen, verwandelt sich in einen Wolf und wird gefangen genommen im Schloss Hyrule. In dem dortigen Verlies trifft er auf Minda, die ab da an ständige Begleiterin und Hilfe wird und zu der man während des Spiels eine tiefe Bindung aufbaut. Anschließenden treffen die Beiden auf Prinzessin Zelda, die erklärt, wie es zu den jetzigen  Zuständen von Hyrule kam. Im Laufe des Spiels versucht man also Hyrule wieder zu retten, wobei einem natürlich immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Während sich das Schattenreich immer weiter ausbreitet, gelangt man zu einer Quelle mit dem Lichtgeist Latoan, der von anderen Lichtgeistern berichtet. Die Aufgabe lautet also, die restlichen drei Lichtgeister zu finden. Dazu muss in jeder Region einen „Tiegel des Lichtes“ zu füllen. Die Anzahl wurde gegenüber der Wii und Gamecube Version gesenkt. Nach dem der Tiegel gefüllt ist, muss man noch einige Rätsel lösen und kommt dann in die Dungeons. Der erste Dungeon ist der Waldschrein von Phirone, gefolgt von dem Schrein im Feuerberg und dem dritten Dungeon der tief unter dem Hylia-See liegt und von Zoras bewacht wird. Nach all den Dungeons sind alle Schattenkristalle gesammelt und man geht wieder zur Quelle von Ranelle. Dort trifft man aber auf den selbsternannten König Zanto, der Link verflucht und Minda fast zu Tode schwächt. Link ist durch Zanto nun für immer ein Wolf. Die beiden eilen zu Zelda, die ihre ganze Kraft für Minda opfert und sie ihr überträgt. Alleine der Teil den ich hier beschreiben habe sind mindestens 20 Spielstunden die man in den geringen geschafften Teil investiert hat. Die Story erscheint Anfangs endlos und man könnte Tage damit verbringen, das Spiel durch zu spielen. Die gesamte Story ist aufwendig gestaltet und bietet somit auch immer wieder Lust auf mehr. Die mystische Atmosphäre macht das Spiel einzigartig aber doch so typisch für Zelda. Ich wüsste nicht, wie man die Story in irgendeiner Weise verbessern könnte.

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Gameplay

Vorweg, man hat die Möglichkeit mit dem Wii U Gamepad zu spielen oder mit dem Pro Controller. Ich habe mich für das Gamepad entschieden. Durch das Gamepad wird das Gameplay massiv verändert. Minikarte öffnen, Waffen bzw. Helferchen oder in den Wolfsmodus wechseln kann nun problemlos und ohne Pause über das Gamepad geschehen. Dies ist ein erheblicher plus Punkt für die Wii U. Leider bringt die Steuerung auf dem Gamepad aber nicht nur Vorteile. Manchmal ist diese nämlich zu ungenau, was den User in manchen Situationen echt wild werden lässt. Mein persönlicher Favorit ist die A-Taste. Diese switcht ihre Funktion je nach Gegebenheit. Steht man also mit Wolflink vor einem Stein, hat man die Möglichkeit entweder den Stein zu schieben oder aber auch auf den Stein zu springen. All dies macht die A-Taste möglich. Bloß die Umsetzung geschieht meist nicht so, wie sie sollte. Möchte man aufspringen bekommt man den Vorschlag „schieben“ und andersrum. Zwischendrin ist dann für solche einfachen Aktionen Millimeterarbeit gefragt. Solche Millimeterarbeiten schleichen sich das ganze Spiel über ein, was in manchen Situationen sehr frustrierend wirken kann. Aber durch das Gamepad kann man auch die amiibo Funktionen benutzen, welches nochmal einen Vorteil für das Gamepad ist. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit sollte man aber schon mit der Steuerung zurecht kommen und kann so die Vorteile nutzen und die Nachteile meiden.

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Grafik

Der Nintendo Klassiker „Zelda Twilight Princess“, ist bekannt als einer der beliebtesten Zelda Teile bis zur jetzigen Zeit. Zuerst erschienen im Jahre 2006 auf der Wii und Game Cube. Das Fantasyspiel begeistert mit seiner riesigen Spielwelt und den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Die neue HD Version soll die Welt noch realistischer darstellen, was aber leider nicht immer gut gelungen ist. Zunächst fällt dem erfahrenen Spieler auf, dass das Spiel gegenüber den Vorgängerversionen spiegelverkehrt ist. Nintendo hat das Spiel Extern aufarbeiten lassen. Das Ergebnis sind zwar bessere Texturen, die das Bild schärfer erscheinen lassen, trotzdem sind die Figuren und weite Teile der Welt immer noch kantig und somit nicht mehr zeitgetreu.  Aber hört man auf die Stimmen im Netz sind die Meinungen geteilt. Manche sind von dem Remaster beeindruckt, andere eher enttäuscht, da die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Alles in einem sind die Farben intensiver, die Texturen besser und man bekommt ein schärferes Bild. Die Ecken und Kanten sind leider immer noch da, die einem in manchen Lagen das Gefühl geben, man spiele wieder die Originalversion.

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Sound

Der Sound ist wie immer der typische Zelda-Sound geblieben. Die Melodien die man noch aus alten Tagen kennt, die Geräusche die Link von sich gibt, die düstere Veränderung der Musik wenn sich ein Gegner nähert und die Typischen Sequenzen wenn man zum Beispiel eine Schatztruhe geöffnet hat. Der Sound hat immer einen guten Klang und man hat während des  Spiels nicht den Zwang, den Ton abzuschalten. Ich persönlich empfand ihn in keinster Weise störend und finde, dass der Sound bei Zelda eine entscheidende Rolle spielt.

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Fazit

Alles in allem, ist das Remake sehr gelungen, obwohl der Fokus doch eher auf dem gesamten Spiel liegt, als auf dem Remake. Das Spiel an sich ist an Story kaum zu überbieten und ist eines der Besten der Zelda-Reihe. Das Remake an sich mag für manche wahrscheinlich enttäuschend sein, wenn sie das Spiel bereits besaßen. Aber trotzdem würde ich jedem, der schon einmal mit der Zelda-Reihe in Berührung gekommen ist, empfehlen, sich das Spiel zu kaufen. Die neuen Texturen und die neue Steuerung schaffen noch einmal ein neues Gameplay -Gefühl. Trotz kleiner Macken die schon genannt wurden, kann man über das Spiel nur positives Berichten. Ich lege jedem ans Herzen, sich bei Gelegenheit auf das Remake einzulassen.