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Empfehlung der Redaktion
gute und flüssige Grafik einwandfreies Gameplay viele Mehrspieler Modi
Coop-Kampagne nur zwei statt vier Spielerteils eintönige Kampagne
9Gesamtpunktzahl
STORY/ATMOSPHÄRE9
GAMEPLAY9
GRAFIK9
SOUND8
UMFANG10

Mit Gears of War 4 kam am 11. Oktober 2016 ein weiterer Nachfolger zur bisherigen Gears of War Serie.  Microsoft setzte dabei mit The Coalition auf einen neuen Entwickler. Ob der neue Entwickler mit Gears of War 4 an die Vorgänger anknüpfen kann, erfahrt ihr hier in dieser Review.

Story

In der Story von Gears of War 4 schlüpft ihr in die Rolle JD Fenix, der der Sohn von Marcus Fenix ist. Die Geschichte setzt 25 Jahre nach den Geschehnissen aus Gears of War 3 an. Die Locust sind besiegt und die Menschen können in Frieden leben. Doch viele sind unzufrieden mit der aktuellen Regierung und schlissen sich zu Kleingruppen zusammen. Zu einer dieser Gruppe gehört auch ihr. JD Fenix und sein Freund Del desertierten von den KOR-Truppen und schlossen sich einer Gruppe Outsidern an, die der Führung von Kaits Mutter Reyna unterliegt. Zusammen mit Freundin Kait und Kumpel Del vertreibt JD sich die Zeit, indem sie gemeinsam in KOR-Siedlungen plündern.

Wie in den Vorgängern, könnt ihr die Story auch im Coop-Modus durchspielen, jedoch leider nur noch mit zwei Spielern. So erhält Spieler zwei die Wahl zwischen Kait oder Del. Der Coop-Modus funktioniert sowohl über Splitscreen oder Internet. Es bietet sich an, die komplette Umgebung durchzusuchen, da man auf Sammelobjekte stößt, die vielleicht für einige von euch Interessant sein könnten. Die Story bietet eine Spielzeit von ungefähr 10 Stunden, was aber auch je nach Spieler variieren kann.

Gameplay

Gears of War 4 bietet eine große Auswahl an Waffen. Das Deckungssystem gefällt mir sehr gut, denn man kann recht schnell und einfach seine Deckung wechseln. Der Humor, den man von Gears of War kennt, wurde auch beibehalten und somit wird dem Spieler sehr viel charme geboten, was mich persönlich auch sehr amüsiert. Durch die breite Auswahl an Multiplayer-Modi wird etwas Abwechslung geschaffen. Insgesamt gibt es 50 auffindbare Sammlerstücke, wovon 10 KOR-Marken sind. Durch das Finden aller KOR-Marken und den weiteren Sammlerstücken können zwei Erfolge freigeschaltet werden. Im Allgemeinen hat sich die Steuerung nicht verändert und die Steuerung läuft sehr flüssig, womit auch Einsteiger keinerlei Schwierigkeiten haben dürften, da zu Beginn die Steuerung wie üblich in Speielen durch ein Tutorial erklärt wird.

Multiplayer

Der Multiplayer von Gears of War 4 bietet einen sehr großen Umfang. Mit dabei ist auch wieder der Horde-Modus, indem ihr euch mit 4 Freunden oder optionalen Bots durch 50 immer stärker werdende Feindwellen kämpfen könnt. Die größte Neuerung im Horde-Modus 3.0 ist dabei der Fabrikator, mit dessen Hilfe ihr durch von erlegten Feinden erhaltener Energie neue Waffen oder Verteidigungsmechanismen produzieren könnt. Zu den weiteren Modi gehören: Team Deathmatch, Guardian, King of the Hill, Warzone, Dodgeball, Arms Race, Execution, Escalation und zum Coop noch der Coop-Versus-Modus, in dem ihr gegen Bots kämpfen könnt.

Grafik/Technik

Gears of War läuft über die Unreal Engine 4 und bietet eine gute und flüssige Grafik. Es läuft sehr stabil und es wurde sehr viel Wert auf Details gelegt. So hinterlässt man Fußspuren, wenn man über bestimmte Oberflächen läuft. Auch die Schattendarstellung finde ich sehr gut. Auch kann man sehen, wie sich Büsche durch einen Windzug bewegen. Zur KI kann man sagen, dass es sich um eine mitdenkende Ki handelt. So kommt sie einem zur Hilfe, wenn man stirbt und wiederbelebt werden muss. In der Story wurden Sequenzen eingefügt, in denen das Wetter eine wichtige Rolle spielt. So wird beispielsweise ein Sturm als Deckung genutzt. Bleibt man in diesem Sturm stehen, wird man sogar von den starken Windböen zurückgestoßen.

Fazit

Insgesamt bietet Gears of War 4 sehr viel Spielspaß und punktet mit seinem typischen Humor und der hübschen Grafik. Die breite Auswahl an Mehrspieler-Modi bietet zudem sehr viel Abwechslung. Wer aber die Kampagne mit mehreren Freunden spielen möchte, wird leider enttäuscht, da dies leider nur noch im Zwei-Spieler-Coop funktioniert. Die deutlich bemerkbaren Verbesserungen zum Horde-Modus 3.0 bieten dem Spieler zusätzlichen Spielspaß. Somit kann ich sowohl Gears of War-Veteranen sowie auch Neueinsteigern empfehlen sich Gears of War 4 zu kaufen, weil Microsoft aus den Fehlern mit Gears of War: Judgement gelernt und mit dem neuen Entwickler The Coalition alles richtig gemacht hat.