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Review - Need for Speed: Payback
8.2Gesamtpunktzahl
GRAFIK7
SOUND9
GAMEPLAY9
STORY8
UMFANG8

Am 10. November 2017 kam mit Need for Speed Payback der neue Ableger der bekannten Racingserie aus dem Hause Electronic Arts und Ghost Games. Ich habe es getestet und möchte euch in diesem Bericht mittteilen, wie mein Empfinden zu Need for Speed Payback ist.

Gameplay

Mit NfS Payback wollten EA und Ghost Games einiges im Gegensatz zum Vorgänger besser machen. So setzt man auf eine regelrecht actiongeladene Story. Auch im Tuning haben sie einiges verändert. Ein Kritikpunkt beim Tuning ist für mich die Mikrotransaktion, mithilfe der man sich sogenannte Speedpoints für Echtgeld kaufen kann, um sich dann „Lieferungen“ zu kaufen, in denen verschiedene Objekte sind. Dadurch erhält man beispielsweise Tuningteile, die man dann gegen Tuningkarten eintauschen kann. Da das Leistungstuning nur noch durch die Tuningkarten möglich ist, war es zunächst sehr schwierig voranzukommen, da man viel Grinden müsste, um die Leistung seines Autos zu verbessern, um mit seinen Gegnern mitzuhalten. Erst als man bessere Tuningkarten und mehr Geld nach einem Rennen durch einige Updates bekam, fing das Spiel erst richtig an Spaß zu machen, da man dadurch auch wirklich voran kam. Durch eine simple Arcade-Steuerung, hat man eine sehr gute Kontrolle über sein Auto. Etwas schade finde ich jedoch, dass das Driften durch die simple Steuerung nahezu viel zu einfach ist und keine große Herausforderung darstellt. Meiner Meinung nach hätte man zumindest das Handling etwas simulierter machen können. Auch abseits der Rennen gibt es einiges in der Welt zu tun. So sucht ihr beispielsweise nach Wrackteilen, sammelt Pokerchips, absolviert verschiedene Zonen etc.

Grafik/Technik

NfS Payback sieht grafisch sehr solide und auch ziemlich hübsch aus. Die Spielwelt bietet zudem thematisch einiges an Abwechslung. Auch wenn die Spielwelt riesig ist, lassen sich jedoch viele Bereiche gar nicht erkunden. Zudem kommt die Spielwelt einem ziemlich leblos und steril vor.

Sound und Atmosphäre

Natürlich gehört zu einer Fußballsimulation auch der Sound für die richtige Stadionatmosphäre dazu. Auch dieses Jahr hat EA wieder daran gearbeitet, die Atmosphäre im Stadion zu verbessern. So arbeitete man an den Fangesängen und fügte neue Klänge hinzu. Dank neuer Spielfeldelemente und individuellen Kommentaren, unterscheiden sich nun die Spieler in verschiedenen Kriterien voneinander.

Story

EA und Ghost Games setzen in NfS Payback auf eine Story, die fast nach Fast & Furious klingt. Ihr schlüpft in die Rolle der drei Hauptcharaktere namens Tyler, Mac und Jess. In einer kleinen Crew bekämpft ihr in einer Glücksspiel-Metropole namens Silverrock ein fieses Kartell, welches den Namen „Das Haus“ trägt. „Das Haus“ manipuliert zum einen Straßenrennen, doch im Laufe der Story finden wir heraus, dass sie deutlich mehr Dreck am Stecken haben. Und wie lässt sich so ein fieses Kartell am besten bekämpfen? Ja richtig, nämlich mit Straßenrennen. In Sachen Rennen bietet NfS Payback einige Abwechslungen. So versucht ihr die fiesen Machenschaften des Hauses durch verschiedene Rennkategorien wie Racing, Offroad, Drift, Drag und Flucht zu bekämpfen. Im Großen und Ganzen bietet Need for Speed Payback eine recht interessante Story.

Umfang

Need for Speed Payback bietet dem Spieler viel Abwechslung. Es gibt eine breite Auswahl verschiedenster Fahrzeuge. Neben den verschiedenen Rennarten, die man im Laufe der actionreichen Story fährt, hat man auch allerlei in der Spielwelt zu tun.

Fazit

Meiner Meinung nach hat man in Need for Speed Payback viele gute Ansätze gehabt, aber im Laufe der Entwicklung einiges an Potential verschwendet. Erst durch Updates, hat das Spiel angefangen mehr Spaß zu machen, da man ansonsten zu viel Grinden hätte müssen, um in der Story voranzukommen.